Portixol/El Molinar – Einer der Hotspots auf Mallorca

Wer einen der Hotspots auf Mallorca in diesem Jahr sucht, der wird ihn nicht etwa im touristisch überfüllten Palma finden, sondern in einem Vorort, dem Ortsteil Portixol von El Molinar. Den Vorort von Palma findet man am besten, wenn man der Strandpromenade in Palma, direkt hinter dem Hafen, immer geradeaus in Richtung Flughafen folgt. Mit dem Auto ist es natürlich auch möglich. Die Uferpromenade von Palma reicht bis in den Vorort von Molinar und noch ein ganzes Stück weiter bis zum Puro Beach Club nach Can Pastilla. Zu Fuß ein herrlicher Spaziergang direkt am Meer.

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Vorsicht in den Gassen des einstigen kleinen Fischerdorfes, dort sind die Parkplätze Mangelware, falls man sich für das Auto, als Beförderungsmittel entscheidet. Dann den Wagen ein paar Straßen weiter oben abstellen oder eben direkt zu Fuß von Palma dort hingehen.

Die kleinen ehemaligen Fischerhäuser, in direkter Lage zum Strand, sind mittlerweile die begehrtesten Immobilien-Objekte auf Mallorca. Sie werden renoviert, modernisiert und fast jedes individuell gestaltet. Überall entstehen kleine Cafes, Restaurant oder Tapas-Bars. An Feiertagen herrscht hier Hochbetrieb und die Promenade ist bis zum späten Abend gut gefüllt. Aber das macht ja gerade den Charme aus, den Portixol in El Molinar derzeit versprüht, man hat den Blick auf das Meer und zusätzlich auch das quirlige, hippe Leben der Hauptstadt von Palma.

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Wer hier gar eine Wohnung sucht, der muss richtig Glück haben und findet evtl. etwas in der 2-3. Meereslinie, aber die Preise sind jetzt schon verdammt hoch. Trotzdem hat der Ortsteil Portixol etwas, dass einen sofort in seinen Bann zieht, mit seinen kleinen Cafes und Restaurants, der weitläufigen Promenade, immer die Nähe des Meeres und machmal auch der Blick auf die Kathedrale von Palma, ganz in der Ferne.

Die Sonnenuntergänge sollte man hier nicht verpassen und eine Rast in einem der Cafes oder Bars machen. Außerdem kann man sich auch eine Fischspezialität in eines der zahllosen Restaurants gönnen oder einfach nur das lebhafte Treiben auf der Promenade am Meer beobachten.

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In dem kleinen Bistro “proSecCo Portixol“, direkt mit Blick auf die Promenade, lohnt sich ein Stop. Hier ist es zwar schwer im Freien einen Platz zu erwischen, da die Plätze sehr begrenzt sind. Man ist hier aber mitten im Geschehen und es ist ein wenig ruhiger. Hier wird man schnell und aufmerksam bedient.

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Im Szeneviertel von „El Molinar“ hat gerade Schauspielerin Sonja Kirchberger das Restaurant „Ca’n Punta“ übernommen. Es bietet mediterrane Küche mit griechischen Wurzeln. Das „Ca’n Punta“ war in den letzen Jahren ihr Lieblingsrestaurant.

Geht man dann weiter in Richtung Palma kommt man unweigerlich am bekannten “Nassau Beach Club“ vorbei. Von hier hat man beim Verweilen schon einen herrlichen Blick auf die Kathedrale von Palma.

Die Uferpromenade von Portixol und Molinar bis nach Palma und von der anderen Seite, durch ein Waldstück getrennt, bis nach El Arenal, erstreckt sich über ganze 16 Kilometer. Hier im herrlichen Chaos auf der Uferpromenade, vermischen sich Strandgänger, Touristen, Hipster und Geschäftsleute. Sie alle möchten zum Abend, den besten Platz in ihrem Lieblingsrestaurant ergattern.

Man kann sich hier natürlich auch ein Fahrrad oder ein Segway ausleihen und so die Kilometer der Uferpromenade erkunden oder schnallt sich seine Roller-Blades unter die Füße und ab geht es.

Also nicht vergessen, beim nächsten Mallorca-Urlaub, ab nach Portixol/Molinar und hinein in einen der Hotspots auf Mallorca.

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Fazit: Wer Mallorca richtig kennen lernen möchte, abseits vom touristischen Trubel, der sollte die Orte besuchen, die auch bei den Einheimischen beliebt sind. Hier findet ihr angesagte Bars, coole Clubs und hervorragende Restaurants. Außerdem ist Molinar besonders bekannt für gute Fisch- und Meeresfrüchte-Restaurants. Die Preise sind sehr unterschiedlich, deshalb darauf achten und vergleichen.

Man sieht sich in Portixol / El Molinar auf Mallorca.

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Route:

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Zum Cap Formentor auf Mallorca – Die Strecke, die man einmal im Leben gefahren sein sollte !

Hallo liebe Leser von “Mallorca – viva la isla“, heute geht es mit mir auf eine der schönsten Inseln dieser Welt, nämlich nach Mallorca. Falls Ihr wieder Inspiration für den diesjährigen Urlaub benötigt, hier ein Ausflugstipp für diese nicht weit entfernte Insel, die viele von Euch schon kennen.

Zum Cap Formentor am östlichen Ende der Insel zu fahren, erfordert schon einiges an Nerven. Zum einen, wenn die Touristendichte auf Mallorca steigt oder im Frühjahr gefühlte hunderttausend Rennradfahrer die Strecke besiedeln. Dann ist zum einen höchste Aufmerksamkeit auf der Strecke zum Cap gefordert oder bei vielen ängstlichen Touristen eine Menge Nerven erforderlich.

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Wie gelangt man zum Ende der Halbinsel Formentor. Man fährt auf der Ma-2210 von Port de Pollenca in nördlicher Richtung die Serpentinenstraße den Coll de Vela hinauf. Diese ca. 14 km lange Serpentinenstrecke erfordert einen entspannten Urlauber und ein bisschen fahrerisches Können. Im Frühjahr ist bei der Fahrt nach oben zum Cap darauf zu achten, dass einem keine Rennradfahrer, die meist in größeren Gruppen auftreten, entgegen gerast kommen und die eigene Fahrbahn scheiden. In den vergangenen Jahren gab es hier auf der Insel schon einige tödliche Unfälle.

Auf dem Weg nach oben bieten sich immer wieder spektakuläre Aussichten auf die Natur und das Meer. Im Frühjahr und Herbst ist oft mit Nebel und vielen tiefenliegenden Wolkenfeldern zu rechnen, die einem diese wunderschöne Sicht nehmen können.

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Einen Stopp sollte man auf Höhe der Cala Murta einlegen und entweder eine Wanderung nach unten zum Strand unternehmen oder einfach nur die herrliche Aussicht genießen. Dieser Strand mit seinem türkisblauen Wasser ist von Steilküste umgeben und hat seinen ganz eigenen Reiz.

Einen weiteren Halt machen wir am Aussichtspunkt Mirador de Sa Creueta. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf die vorgelagerte Felseninsel “El Colomer“. Hier bitte auf jeden Fall die Treppen und teilweise steilen Wege zum Aussichtspunkt benutzen, es lohnt sich immer. Der Ausblick ist grandios, die Landschaft ein Traum für das Auge. Auch die Wolken geben ihren Teil dazu bei, ein spektakuläres Erlebnis zu haben.

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Dann geht es weiter nach oben und an einigen scharfen Kurven der Serpentinenstrecke sieht man schon den 1860 erbauten Leuchtturm, der eine Höhe von ungefähr 22 Metern hat. Auf dem letzten Weg der Strecke zum Leuchtturm kann es immer wieder passieren, dass eine Ziege die Fahrbahn kreuzt.

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Oben angekommen kann man froh sein, wenn man einen Parkplatz bekommt. Der Platz hier oben ist doch sehr begrenzt und in der Hochsaison kann es jetzt zum zweiten Engpass kommen, nämlich einen stressfreien Parkplatz für seinen Wagen zu finden, um die wunderschöne Aussicht zu genießen. Also früh aufstehen und einer der Ersten sein, der den Leuchtturm erreicht und noch die Stille der Natur hier oben genießen kann. Bei gutem Wetter kann man sogar die Nachbarinsel Menorca sehen.

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Fazit: Ein Ausflug zum Cap Formentor bringt dem Besucher die Schönheit der Insel Mallorca auf spektakuläre Weise näher, man sollte zur Fahrt zum Leuchtturm eine gute Zeit wählen, um den Ausflug zu einem wirklichen Erlebnis werden zu lassen. Einige Stopps sind Pflicht und eine Wanderung zwischendurch sorgt für Abwechslung. Mann sieht sich auf Mallorca.

Route:

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Joe im Gespräch mit Marcel Remus – Europas bekanntestem Luxusmakler auf Mallorca

Hallo aus Mallorca,

Marcel Remus ist der populärste Makler auf Mallorca, bekannt geworden durch die Sendungen “Goodbye Deutschland“ und “Mieten,Kaufen,Wohnen” im TV-Sender Vox.

Marcel Remus war vor der Zeit als Makler, ein Dressurreiter und ist sogar für das Event Apassionata geritten. Bei seiner Auswanderung nach Mallorca, nahm er seine zwei Pferde mit. Hier auf Mallorca ist er nicht nur durch die Werbekampagne mit dem eigenen Pferd bekannt, sondern auch durch zahlreiche Veranstaltungen, bei denen er präsent ist, wie z.B. die letzte Oscar-Verleihung, aber auch durch eigene Events, wie die „Remus Lifestyle Night“, die er einmal im Jahr veranstaltet.

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Marcel Remus (links), Joe Jagomast (rechts)

Hier Auszüge aus dem Interview und die Fragen an Marcel Remus:

Wie sind Sie zum Reitsport gekommen, durch Ihre Eltern oder hatten sie schon immer etwas für Pferde übrig ?

Marcel Remus: Als kleiner Junge habe ich viel Fußball gespielt. Eines Tages haben mich meine Eltern auf den Rummel mitgenommen, dort bin ich das erste Mal Pony geritten. Damit begann meine Leidenschaft für die Pferde und später für den Reitsport. Von dem Zeitpunkt an, nahm ich Reitstunden und nach einiger Zeit kauften mir meine Eltern das erste Pferd.

Was waren ihren größten Erfolge im Reitsport ?

Marcel Remus: Als Dressurreiter hatte ich einige Erfolge unter anderem war ich deutscher Vizemeister im Vierkampf bei den Dressurreitern, Bayrischer Meister und Zweiter bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften. Außerdem ritt ich am Wochenende für das Event Apassionata und flog von Mallorca zu den einzelnen Veranstaltungen.

Werden ihre Kinder Reitunterricht nehmen ?

Marcel Remus: Erst mal muss ich ja eigene Kinder bekommen, aber wenn, dann würde ich sie zum Reitunterricht schicken, damit sie von der Straße kommen und etwas sinnvollen tun. Ich habe früher nach der Schule 5 Stunden am Tag trainiert und hatte dadurch auch keine Zeit, um irgendwelchen Blödsinn zu machen. Durch den Sport und die Pferde habe ich Verantwortungsbewusstsein und Respekt gelernt, genau dass was ich heute im Beruf benötige. Dafür bin ich dem Reitsport sehr dankbar.

Welche Tips können Sie Mallorca-Urlaubern geben, um ihrer Leidenschaft mit Pferden hier nachzugehen ? Welche Möglichkeiten gibt es auf Mallorca ?

Marcel Remus: Es gibt hier auf Mallorca im Frühjahr und im Herbst, die Möglichkeit in Alcudia am Strand zu reiten. Außerdem kann man Reitkurse buchen oder auch Schulpferde ausleihen im Reitstall Son Magraner. Hier steht auch eine deutschsprachige Reitlehrerin zur Verfügung.

Warum sind Sie nicht beim Sport geblieben ?

Marcel Remus: Ich musste damals Geld verdienen und wenn man keinen Sponsor hat, ist es sehr schwer mit dem Sport Geld zu verdienen. Ich hatte auch nicht das Geld für ein wirklich gutes Wettkampfpferd, da ich aus einer ganz normalen Familie komme. Durch die Apassionata verdiente ich gerade mal 200 Euro pro Wochenende, also musste ich mir etwas suchen, womit ich meinen Lebensunterhalt längerfristig bestreiten konnte.

Bei meiner Auswanderung nach Mallorca, hatte ich meine zwei Pferde mitgenommen, musste sie aber dieses Jahr aus Zeitmangel leider verkaufen, da ich schon wieder fast 80 mal geflogen bin.

Bleibt Ihnen noch genug Zeit, neben ihrem Geschäft als Makler auf der Insel, um andere Sportarten zu betreiben. Falls ja, welche ?

Marcel Remus: Ich gehe 3-4 mal pro Woche in das Fitnessstudio, jeweils für eine ½ Stunde, mehr Zeit ist derzeit leider nicht drin für den Sport.

Würden Sie gerne wieder mehr Zeit für den Sport haben ?

Marcel Remus: Ja sicher, aber derzeit habe ich schon kaum Zeit dafür Freundschaften richtig zu pflegen. Ich würde jedoch nichts mehr mit dem Reitsport machen, das Thema ist für mich durch. Das habe ich 13 Jahre lang gemacht. Gerade wenn man auch diesen Erfolgsdruck hat, mit Meisterschaften, Trainern und dem ständigem Trainieren, dann reicht es.

Wie kamen Sie auf die Idee nach Mallorca auszuwandern ? Was war der Anreiz ?

Marcel Remus: Keine Lust mehr auf Deutschland, denn damals 2006, als ich ausgewandert bin, kurz vor der Krise, sagten alle meine Freunde aus dem Gymnasium, wenn man fragte, „was machst du ?“ Kam die Antwort „keine Ahnung. Vielleicht ein soziales Jahr, ich finde keine Ausbildung, kein Studienplatz“. Alles war damals negativ und das bin ich ja nicht. Ich wollte Gas geben, also nichts wie weg und ich entschied mich für Mallorca. Mallorca kannte ich durch Urlaube mit meinen Eltern. Finanziert hatte ich das Ganze am Anfang durch die Apassionata. Dann habe ich mir überlegt, was kannst du hier auf Mallorca langfristig machen. Jachten verkaufen oder du arbeitest im Immobilienbereich oder machst etwas im Tourismus, aber das ist dann auch begrenzt, da es ja Saisongeschäft ist.

Architektur fand ich schon immer spannend, gerade hier auf Mallorca, da gibt es tolle Architekten. Also habe ich mich bei den zwei größten Maklern auf der Insel beworben und wurde auch angenommen. Im Jahr 2007 habe ich dann als jüngster Makler im Alter von 19 Jahren, 10 Abschlüsse getätigt, das war schon cool. Ich habe mir dann von der ersten Provision einen Peugeot 107 gekauft und war stolz darauf, dass ich dieses Auto bar bezahlen konnte.

Wie schwer ist das Immobiliengeschäft auf der Insel heute ?

Marcel Remus: Sehr schwer, weil damals keiner auf mich gewartet hat und niemand brauchte noch einen Makler Remus auf der Insel, da es schon 1500 Makler hier gab. Der Markt ist hart umkämpft und ich bin weiterhin mit Abstand der jüngste Luxus-Makler auf der Insel.

Das Thema „Night“ (https://www.marcelremusrealestate.com/blog/artikel/remus-lifestyle-night-auf-mallorca-promi-party-die-dritte/) ist für mich wichtig, weil die Leute wissen der Remus ist medienpräsent und kennt sich trotzdem gut im Geschäft aus. Ist auch noch auf den ganzen Events wie z.B. Bambi- und Oscarverleihung vertreten. Diese Kombination ist vielen anderen Menschen ein Dorn im Auge, was mich aber immer wieder anspornt, noch besser zu werden. Das Geschäft hier sehr hart, aber ich habe mich durchgebissen und werde das auch weiterhin erfolgreich tun.

Was ist das Alleinstellungsmerkmal von Marcel Remus Immobilien, wie unterscheiden Sie sich von anderen Maklern auf der Insel ?

Marcel Remus: Der Service ! Eine schnelle Reaktionszeit bei Anfragen von meiner Seite, ich antworte innerhalb kürzester Zeit direkt dem Kunden, kenne alle Immobilien selber und betreue auch sämtliche Immobilien selbst oder jetzt auch meine Mutter. Ich schicke also keinen anderen Makler zu einem Kundentermin, sondern kümmere mich immer selber um den Kunden. Das schätzen die Kunden auch sehr.

Alleinstellungsmerkmal sind auch die „5 A’s“ (Alles anders als alle Anderen), das heißt wenn man hier in das Büro kommt, gibt es erstmal eine Wohlfühlatmosphäre, der Empfang sieht aus wie in einem Lounge-Bereich und nicht so steril, wie bei einem üblichen Makler. Dann ist die Art und Weise, wie ich mich vermarkte, eine ganz andere als normal. Ich vermarkte mich selber (Personal Branding), wie zum Beispiel das Werbeplakat mit dem Pferd, welches in Palma an den Haltestellen aushängt. Es ist Tatsache, dass es keinen anderen Makler in Europa gibt, der so präsent in TV und Print-Medien ist, wie ich es bin. Ich bin auch stark vertreten im Social Media Bereich, was auch einem jüngeren Publikum gefällt.

Woher nehmen Sie all die Ideen für Ihr Magazin „Mr. Lifestyle“ ? Entsteht der Inhalt das ganze Jahr über oder haben Sie die Ideen spontan ? fullsizerender

Marcel Remus: Das kommt über das ganze Jahr, ich habe da einen Ordner, wo ich mir die Ideen aufschreibe. Zum Beispiel lief gerade die Fashion-Show von Victoria Secret im Fernsehen und da kam mir die Ideen ein Interview mit dem Organisator für die nächste Ausgabe zu machen. Wer ist das Gesicht hinter der Marke, das finde ich ganz spannend und so entstehen diese Beiträge spontan, über das ganze Jahr.

Oder wie Interviews mit Robin Schulz in der neusten Ausgabe, einer der derzeit angesagtesten DJ’s, der ein guter Freund von mir ist und mit dem ich dieses Jahr Silvester in Miami feiern werde. 

Mögen Sie gutes Essen ? Wenn ja, wo gehen sie meistens auf der Insel essen ?

Marcel Remus: Am liebsten gehe ich in das Ritzi oder in das Spoon in Portals Nous und zum Mittagessen in das Vivo nach Santa Ponsa, da gibt es ein Mittagsmenü für einen guten Preis. Ich gebe zwar Geld für gutes Essen aus, aber bin doch eher sparsam.

Kochen Sie auch selbst gerne ?

Marcel Remus: Ja, ich habe gerade einen neuen YouTube-Channel eröffnet, ich bin also neuer YouTube-Star 😉 und dort koche ich. Es ist ein Gericht, welches ich fast täglich zubereite und das ich gut und schnell kochen kann. Es handelt sich um Hähnchenbrustfilet mit Gemüse. Hierzu erkläre ich, warum auch Luxusmakler vernünftig essen müssen. Das Video müsste diese Woche veröffentlicht werden.

Was ist ihr Lieblingsgericht ?

Marcel Remus: Eigentlich esse ich Wiener Schnitzel ganz gerne oder Rinderfilet mit Trüffelnudeln, aber das kostet dann schon wieder ganz ordentlich. Abends gibt es meistens Tomate-Mozzarella mit Rucola oder eben Hähnchenbrustfilet mit Gemüse ;).

Welchen Insider-Tip kann Marcel Remus für Mallorca geben ?

Marcel Remus: Auf jeden Fall von der Gegend her Valldemossa, Deia und Soller. Das ist der schönste Teil der Insel. Hierfür sollte man sich ein Auto mieten, um den ursprünglichen Teil der Insel zu sehen und nicht nur Palma oder den Ballermann. Auch Sa Foradada mit seinem Restaurant lohnt sich sehr für einen Ausflug, hier sieht man noch das urige Mallorca.

Wie feiert Marcel Remus Weihnachten mit der Familie und auf Mallorca ?

Marcel Remus: Am 24. werde ich mit meiner Mutter essen gehen und danach fliege ich am 25. nach Amerika und dann bin ich erst mal weg.

Wenn Sie auf eine einsame Insel ziehen müssten und dürften drei Dinge mitnehmen, welche würden Sie auswählen ?

Marcel Remus: Mein Handy, da ich süchtig danach bin und meine Mutter und meinen Hund.

Nochmals vielen Dank an Marcel Remus für dieses offene Interview und die Zeit, die er sich trotz seiner vielen Termine, für mich genommen hat.

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Ich wünsche Marcel Remus weiterhin viel Erfolg mit seinem Geschäft und für das Jahr 2017.

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Das Interview wurde im Dezember 2016 geführt.

https://www.marcelremusrealestate.com

https://www.marcelremusrealestate.com/fileadmin/user_upload/MR-Lifestyle-16.pdf

Gut Essen und frisch Einkaufen in der Mercat de L’Olivar in Palma de Mallorca

Hallo aus Mallorca,

die größte der drei beliebtesten Markthallen in Palma auf der Insel Mallorca ist die Mercat de L’Olivar (Placa de l’Olivar, s/n, 07002 Palma). Diese Markthalle ist unterteilt in zwei Schwerpunkte. Zum einen gibt es die Fischhalle, wo sich alles um den fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte dreht und eine weitere, in der man den ganzen Rest an Lebensmittel bekommt. In der Fischhalle ist der Fisch so frisch, dass man keinen unangenehmen Geruch nach Fisch großartig wahrnehmen kann, klasse. Da bekommt man Appetit.

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Hier in der ersten Halle mit den Lebensmitteln bekommt man alles frisch ob Fleisch, Wurst, Serrano-Schinken bis hin zum Gemüse oder Obst. Eine große Auswahl, die keine Wünsche offen lässt. Überall gibt es auch kleine Stände in der Halle, wo man sich bei einer kleinen Mahlzeit mal eine Auszeit gönnen kann.

Wir begeben uns aber in die große Fischhalle mit den vielfältigen Angeboten an frischen Fisch und wollen nach Möglichkeit noch den offenen Geheimtipp in der Fischhalle vor 12:00h (am besten 11:30h) ansteuern, um den Mix aus frittiertem Fisch und Meeresfrüchten zu probieren.

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Den Stand der Bar del Peix sollte also am besten vor 12:00h angesteuert werden, wenn man noch einen Sitzplatz an der Fischbar ergattern möchte. Danach nur noch mit Anstehen in der zweiten Reihe möglich. Die Bar Del Peix ist beliebt, sowohl bei Einheimischen, als auch ein Geheimtipp für Touristen und dementsprechend brechend voll um die Mittagszeit. Also pünktlich erscheinen, um in den Genuss der frittierten Leckereien zu kommen.

Ich bestellte ein Mix-Fritos für 6,50€ der frittierte Garnelen, Fischstücke, kleine Sardinen und Calamares beinhaltet. Eine ausreichende Portion für das Geld.

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Der Fisch und die Meeresfrüchte waren absolut frisch und auch die hauchdünne Panade dazu in Ordnung. Die kleinen Garnelen kann man übrigens mit Schale essen, aber wer es nicht mag, natürlich auch anders.

Wer natürlich kein Freund der fischigen Leckereien ist, findet hier auch andere gute Möglichkeiten seinen Appetit zu stillen bei reichhaltigen Angeboten in der ersten Halle. Wie schon erwähnt, laden viele kleine Stände dazu ein, auch mit Einheimischen bei einem Snack in Kontakt zu kommen.

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Die Markthalle ist von Montag bis Samstag von 7:00-14:00h geöffnet außer freitags sogar bis 20:00h.


Fazit: Der Besuch der größten Markthalle von Palma (“Mercat de L’Olivar“) lohnt sich auf jeden Fall immer wieder und auch die “Bar del Peix“ sollte unbedingt für einen Snack besucht werden. Es lohnt sich wirklich ! Ansonsten bekommt man hier frische Lebensmittel und kann auch den einen oder anderen guten Snack zu sich nehmen. Also beim nächsten Besuch von Palma, bitte die Markthalle L’Olivar als Ziel nicht vergessen.

Route:

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http://www.mercatolivar.com/?lang=de

http://www.mercatolivar.com/42abc43abc-bar-del-peix/?lang=de

Die Wellenreiter von Cala Mesquida

Falls man auf Mallorca einen Platz zum Surfen sucht, ist man im Nordosten der Insel genau richtig. Cala Mesquida ist ein Naturstrand in wunderschöner Umgebung. Hier findet man ein Paradies aus türkisblauem Wasser an einem relativ flach abfallenden Strand. Dieser Strand ist perfekt für Familien mit Kindern und an manchen Tagen eben auch für Surfer.

Wenn man aus Richtung Arta kommt, muss man an einer Tankstelle links abbiegen und der MA-15 Richtung Capdepera folgen. Dann die Stadt nördlich umfahren und sich in Richtung Cala Ratjada halten. Im Kreisverkehr den Schildern in Richtung Cala Mesquida folgen und seinen Wagen auf dem einzigen gebührenfreien Parkplatz abstellen. Eine weitere Möglichkeit sind die umliegenden Straßen der Gegend. Von hier aus muss man die letzten ca. 500 Meter bis zum Strand zu Fuß zurück legen.

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Nach dem Fußweg erreicht man eine wunderschöne Dünenlandschaft, die sich direkt an den Strand anschließt. Ein wahres Bade- und Surfparadies. Bei Nord-, Nordost- und Nordwestwinden kommt es zu starkem Wellengang. Die Sanddünen sind hier die Größten der Baleareninsel. Die Landschaft lädt ebenfalls zur Dünenwanderung ein und man hat die Möglichkeit bis nach Cala Ratjada zu laufen. Der Wanderweg führt durch Kiefernwald, gemischt mit Palmen und man hat immer einen herrlichen Blick auf das Meer. Die Dünenlandschaft beherbergt auch eine der größten Kormoran- und Mövenpopulationen der Balearen.

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Am Ende der Bucht gibt es einen markanten Felsen mit einer Spalte in der Mitte. Es ist das Cap des Freu und liegt in einem 13 ha großem Naturschutzgebiet, welches sich bei den Dünen Cala Mesquidas anschließt. Hier geht der Wanderweg entlang der Steilküste, am Berg Es Telegraf vorbei in Richtung Capdepera. Auf dem Berg befindet sich die Turmruine Talaia de Son Jaumell. Dieser Turm diente in früheren Zeiten als Wach- und Signalturm gegen Piraten. Wurden feindliche Schiffe gesichtet, zündete der Turmwächter ein Signalfeuer an. Diese Türme sind auf Mallorca noch vielfältig zu finden und dienten einem Gesamtwarnsystem, welches bis ins Inselinnere reichte.

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Der Strand von Cala Mesquida ist ca. 300 Meter lang und 150 Meter breit. Außerdem mündet der Torrent de Cala Mesquida in die Bucht, der aber nur an manchen Tagen Wasser führt. Cala Mesquida ist eines der beliebtesten Surfgebiete auf Mallorca. Wenn hier der richtige Wellengang erreicht ist, wird die Bucht mit Surfern belegt und es kann vernünftig trainiert werden. Am Strand selber gibt es eine Bar mit Restaurantbetrieb, Duschen und Toiletten. Im Ort selber gibt es weitere Restaurants.

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Ein weiterer guter Spot zum Wellenreiten liegt ebenfalls im Osten der Insel bei der Ortschaft Son Serra de Marina und natürlich in der Bucht von Alcudia.

Im direkten Vergleich mit den Kanarischen Inseln ist Mallorca nicht das klassische Surferparadies, aber bei bestimmten Winden, hat der Nordosten der Insel durchaus seine Reize.

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Fazit: Wer den nächsten Urlaub nach Mallorca plant oder noch kein Reiseziel vor Augen hat, sollte wissen, auch Mallorca hat viele Möglichkeiten für den sportlich aktiven Urlaub. Auch für Surfer gibt es kleine Paradiese auf der Insel, nur der Wind muss stimmen.

Wanderweg:

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Sa Foradada – Das außergewöhnlichste Restaurant Mallorcas, das Paradies zum Greifen nahe

Wisst ihr noch nicht, was ihr bei euren nächsten Mallorca-Urlaub auf der Insel außergewöhnliches unternehmen sollt ? Dann kommt hier ein ganz heißer Tip, der nur ganz wenigen Touristen bekannt ist.

Abseits vom touristischen Trubel, finden hier Wanderer, Naturfreunde und Liebhaber der guten spanischen Küche, ihr ganz persönliches Paradies. Es heißt Sa Foradada und das gleichnamige Restaurant liegt gegenüber Mallorcas berühmtesten Felswandloch.

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Wenn man in das Tramuntana-Gebirge aus Richtung Palma kommt und den Weg über Valldemossa nimmt, muss man noch ungefähr 6 km in Richtung Deia fahren. Dann kommt man zum Herrenhaus von Son Marroig. Hier stellt man seinen Wagen auf dem Parkplatz ab und geht ein paar Schritte in Richtung Meer, um den wunderbaren Ausblick auf das Loch (Sa Foradada) und der Küste des Tramuntana-Gebirges zu genießen.

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Dann sollte man sich im Herrenhaus anmelden, um das Privatgrundstück zu betreten. So steht es jedenfalls in einigen Reiseführern, die Einheimischen nehmen meist den direkten Weg ohne Anmeldung. Die drei Euro tun aber auch keinem weh und man bekommt zusätzlich Zugang zum Park des Herrenhauses von Son Marroig mit den Möglichkeiten für beste Fotomotive und Eintritt zum Museum. Früher war das Herrenhaus in Besitz des österreichischen Erzherzogs Ludwig Salvador und ist seit 1928 ein Museum.

Um den Abstieg zum wohl spektakulärsten Restaurant zu starten, muss man über ein Tor steigen, damit man das Grundstück betreten kann. Das hat den großen Vorteil, das hier keine Busse mit massenhaft Touristen heran gekarrt werden. Außerdem sieht man keinen Radfahrer, die die Insel im Frühling und Herbst bevölkern. Hier findet man noch ein unberührtes Paradies für Wanderer und Naturfreunde.

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Der Abstieg zum Restaurant von Sa Foradada führt vorbei an Olivenhainen, wilden Felsformationen und durch unberührte Natur, immer mit dem Blick auf das Meer und dem außergewöhnlichen Ziel, das Loch (Sa Foradada). Die Luft ist frisch und angereichert mit ätherischen Ölen und dem Duft von wilden Blumen. Der Abstieg dauert ca. eine gute Stunde, für stramme Wanderer ist es auch in 45 Min. zu schaffen, aber immer an die Wärme denken, die auf Mallorca im Sommer leicht über 30C liegt.

Am Ende wird man mit dem wohl spektakulärsten Restaurant belohnt, welches ich derzeit kenne. Ein in den Felsen integriertes Restaurant mit offener Feuerstelle. Dazu ein Ausblick auf Mallorca bekanntestes Loch und noch viel schöner, die weitläufige Tramuntana-Küste. Nach dem Abstieg fühlt man sich dem Paradies sehr nahe.

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Nach dem ersten Verschnaufen und der Suche eines schönen Platzes im Restaurant, kann man sich aus der Karte für eine der besten Paellas Spaniens entscheiden oder man wählt eines der frischen Meeresfrüchte oder vielleicht Fisch. Hier bekommt man auch die speziellen roten Soller Garnelen, die nur auf Mallorca gefangen werden. Der Preis dieser Garnelen ist höher, als der für Hummer. Sie schmecken süßlich und sind eine Delikatesse der Insel.

Alles wird hier frisch an der offenen Feuerstelle zubereitet und hier wurde auch schon von bekannten Sterneköchen für TV-Sendungen gekocht. Gerade die Paellas sind sehr beliebt und werden traditionell zubereitet.

Das Restaurant ist in den warmen Monaten auch per Boot erreichbar, welches auch ein beliebtes Anlaufziel für Segler und Yachten ist. In der Bucht wird geankert und dann an Land geschwommen oder per Beiboot geht es zum Restaurant. Das Restaurant hat von April bis Oktober geöffnet.

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Der Wanderer hat, nach dem Besuch des Restaurants, wieder den Aufstieg vor sich, bei geschätzten 250 Meter Höhenunterschied. Also vielleicht nicht ganz so viel essen oder eine längere Pause einlegen, um fit für den Aufstieg zu sein. Der Sonnenuntergang ist übrigens von oben, mit Blick auf die Küste, spektakulär und sehr beliebt bei Fotografen.

Mit diesem Tip wünsche ich euch eine gute Wanderung und viele eindrucksvolle Momente.

http://www.sonmarroig.com

Inseltipp Mallorca – Die Neueröffnung des „Sa Fabrica“ von Marcel Ress in Inca

Marcel Ress eröffnete Anfang Mai dieses Jahres in Inca das „Sa Fabrica“. Er hat seine Erfahrungen in mehreren Sternerestaurants erworben und erarbeitete sich 2014 im „Simply Fosh“ als Küchenchef mit seinem Team den ersten Michelin-Stern. Der aus Mellrichstadt in Bayern stammende Sous-Chef wurde nach den 3 Jahren im „Simple Fosh“ Ende 2015 zum Top-Chef Spaniens gewählt und startet mit seinem Restaurant Sa Fabrica nun ein neues Abenteuer in seiner Karriere.

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Sein Restaurant „Sa Fabrica“ findet man in der Avinguda Gran Via de Colón, 28. in Inca auf Mallorca. Geöffnet ist das Restaurant von 13:30-15:30h und von 19:30-22:30h. Ich wollte sein neues Konzept im Sa Fabrica testen und besuchte das Restaurant im Eröffnungsmonat. Anschließend sprach ich mit Marcel Ress über sein neues Konzept und seine Erwartungen für die Zukunft.

In Marcel Ress neuem Restaurant „Sa Fabrica“ gibt es das 3-Gang-Menü für 15€ und fünf Gänge sind für 25€ zu haben. Das ist für ein schönes Ambiente und einer Küche auf Sterneniveau sagenhaft preiswert.

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Als Vorspeise gab es diesmal weissen Knoblauch, Aubergine, Lavendel, geschmorter Knoblauch und Buttermilch. Außerdem kamen Escalivada, Katzenhai, Thymian und Zitrone. Diese beiden Kompositionen weckten meine Erwartungen in der ehemaligen Fabrikhalle einer alten Textil- und Lederfabrik, die modern und luftig umgestaltet wurde und somit ein Wohlfühlambiente geschaffen wurde.

Es wurde zum Start ein Korb mit verschiedenen Brotsorten gereicht, welche noch warm und äußerst frisch waren. Dieses Brot war so locker und köstlich, das ich davon nicht lassen konnte. Eines der besten Brotkreationen seit Langem.

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Als Hauptspeisen kamen Hähnchenbrust, Sellerie, Nussbutter, junger Kohl, Kirsche, Rohrzucker und Honig. Weiterhin gab es cremigen Reis, Gambas, eingelegte Salzorangen und Pfefferminze. Als dritter Hauptgang wurden die Parpadelle mit Bärlauch, confierten Tomaten und Manchego-Käse getestet.

Als Desserts servierte mir Marcel Ress beide Nachspeisen auf einem Teller. Es waren Frischmilch, Himbeere, Paprika, Rosenwasser und Oregano. Außerdem der Schaum von Creme Catalana, Heidelbeeren, Hibiskus und Zimt.

Das gesamte Menü war für mich überzeugend und den genauen Test und die Bewertung könnt ihr auf meinen Joesrestandfood lesen.

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Hinterher nahm sich Marcel Ress Zeit für ein paar Fragen zu seinem Konzept mit dem Sa Fabrica und sprach auch über seine zukünftigen Pläne hier auf Mallorca.

Wie ist das Konzept des Sa Fabrica von dir angedacht ?

Marcel Ress: Es soll nicht unbedingt eine Sterneküche werden, sondern es sollen auch viele Mallorquiner kommen und das Sa Fabrica besuchen. Nur wenn auch die Einheimischen dieses Restaurant annehmen, wird es ein Erfolg. Mann kann halt nicht nur von Touristen leben. Gute Küche, zu einem fairen Preis, die vielen Leuten schmeckt.

Wie soll sich das Sa Fabrica nach der Eröffnung noch entwickeln, Potential ist mit dieser Lokation ja vorhanden ?

Marcel Ress: Wir können den Platzbedarf noch etwas erweitern, falls der Andrang weiterhin so stark bleibt wie zur Eröffnungsphase, da der Loungebereich recht groß ist und noch Platz dafür bietet. Aber ich möchte hier gar allzu groß werden, um mich auf die einzelnen Gäste und die Qualität der Speisen konzentrieren zu können. Außerdem plane ich auch die leichte Separierung durch Stellwände im Gastraum, um ein noch besseres Ambiente zu bieten.

Sind auch Außenplätze angedacht, die sich ja im Innenhof anbieten ?

Marcel Ress: Ja auch Außenplätze sind angedacht. Sowohl im Innenhof, wo noch ein Sonnensegel gespannt wird und auch zur Straßenseite gibt es Pläne für einen Außenbereich mit entsprechender Begrünung hin zur Straßenfront.

Was hat Marcel Ress noch für die Zukunft geplant ?

Marcel Ress: Erstmal die Stabilisierung des Sa Fabrica und außerdem schreibe ich an Konzepten für neue Restaurants und gebe auch Beratung in der Gastronomie.

Vielen Dank an Marcel Ress für das nette Gespräch und ich wünsche ihm viel Erfolg für die Zukunft und dem Sa Fabrica auf Mallorca.

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Fazit: Wer richtig gut essen möchte, für hervorragendes Niveau und zu einem günstigen Preis, in modernen Ambiente an historischer Stätte, der sollte nach Inca fahren, in das neue „Sa Fabrica“ zu „Marcel Ress„. Der große Loungebereich im Restaurant überbrückt mit der reichhaltigen Bar auch die Wartezeit, wenn es mal wieder voll ist. Es immer besser sich vorher einen Tisch telefonisch reservieren lassen.

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Route:

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http://safabrica.es

Die angenehme Bodega d’es Port im Hafen von Alcudia auf Mallorca

Wer auf Mallorca eine gute Location für ein weiteres „Menu del Dia“ entdecken möchte, ist in der Bodega d’es Port im Hafen von Alcudia sehr gut aufgehoben. Die Bodega befindet sich in der Calle Teodoro Canet, 8 (07410 Port d’Alcúdia). Hier bekommt man authentische mallorquinische Küche mit all seinen Varianten. Guter Wein ist selbstverständlich.

Das Menu del Dia gibt es von Montag bis Samstags, nicht aber am Sonntag. Es kostet 12,–€ pro Person und enthält eine Flasche Landwein (rot oder weiss) und eine Flasche Wasser. Dieses Angebot gilt nur zur Mittagszeit, Abends oder a la carte sind die Preise höher. Ansonsten hat man eine hervorragende Atmosphäre mit guten Blick auf den Hafen von Alcudia.

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Man hat mehrere Alternativen zur Auswahl beim Menu del Dia. Diesmal entschied ich mich bei der Vorspeise für den Mix-Tapas-Teller. Eine gute Wahl. Als Alternative gab es einen mallorquinisches warmen Kohlauflauf. Beides sehr authentisch.

Danach gab es den Hauptgang, heute war es Sepia mit der typischen frischen Knoblauchmarinade und entsprechenden Beilagen. Es gab weiterhin gegrillte Seezunge und eine Köstlichkeit von einem Plattfisch, nämlich dem Rochen. Dieser war einfach Spitze, zartes saftiges Fleisch und mit dem entgräten ging auch recht gut. Das war ein kleines Highlight, denn wann bekommt man schon Rochen serviert. Sämtliche Hauptspeisen waren bestens zubereitet, typisch marllorquinisch, authentisch gut.

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Zur Nachspeise gab es dann eine Creme Caramel, die in Ordnung war.

Der Service war immer aufmerksam und jederzeit freundlich.

Fazit: Die Bodega d’es Port im Hafen von Alcudia ist immer einen Besuch wert, gerade auch das Menu del Dia hat mir in der Mittagszeit gefallen. Typische marllorquinische Küche auf gutem Niveau mit vielen frischen Fischgerichten. Das ist eine Empfehlung meiner Seite allemal wert.

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Die Wertung für diesen Test findet Ihr unter Joesrestandfood

 

 

Das schönste Fischerdorf auf Mallorca – Cala Figuera

Um das wohl schönste Fischerdorf auf Mallorca zu sehen, muss man nach Cala Figuera fahren. Die Entfernung von der Inselhauptstadt Palma beträgt ca. 60 Kilometer. Der Ort gehört zur Gemeinde Santanyi in der Region Migjorn.

Cala Figuera ist der wohl schönste Fischerort in einer malerischen Umgebung. Es gibt hier nur wenige Hotels und vermehrt Ferienwohnungen, was dem Ort mit seinem Tourismus zugutekommt. Dadurch hat Cala Figuera seinen Charme und die Atmosphäre eines verschlafenen Fischerdorfes bewahrt. Cala Figuera bedeutet übrigens Feigenbucht.

Kommt man hier zur richtigen Zeit, kann man die einlaufenden Fischerboote beobachten und wie sie ihre Ladung mit frischen Fisch im Hafen löschen. Außerdem kann man am Vormittag zusehen, wie die Fischer am Hafen ihre Netze flicken oder nur in eines der Restaurants besuchen, um das Treiben im Hafen zu beobachten.

collage1Wenn man den Hafen entlang geht, sieht man das die Fischerhütten direkt in oder auf einen Felsen gebaut sind. Die Tore der Boothäuser, an denen man entlang läuft oder auch mal entlang springt, wenn das Wasser im Hafen etwas höher steht, sind alles in einem einheitlichen Grün gestrichen. Die grüne Farbe bildet einen schönen Kontrast zur hellen Farbe der Häuser und zum blauen Wasser im Hafen.

Der Fischerort ist auch ein beliebtes Ziel von Künstlern, die sich hier auch teilweise mit ihren Ateliers angesiedelt haben. Besonders beliebt bei den Künstlern ist die Klippenlandschaft und der fjordähnliche Naturhafen in der Bucht.

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Auch durch den fehlenden Strand in Cala Figuera wurde der Ort vom Massentourismus bis heute verschont. Hier im Ort kann man sich ein Bild von der Kultur und Lebensweise eines typisch mallorquinischen Dorfes machen, was nicht mehr überall auf der Insel möglich ist.

Wichtig ist es sich einen Parkplatz schon vor dem Hafen zu suchen, also nicht mit dem Auto zum Hafen hinunter fahren. Dort gibt es keine Parkmöglichkeiten. Bitte weiter oben auf der Hauptstraße im Ort einen Parkplatz suchen und den Rest zu Fuß zurück legen, auch das lohnt sich.

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Fährt man ein Stück vom Hafen an der Küste in den Ort südlich nach oben, kommt man an ein Restaurant vorbei mit dem Namen “Pura Vida“. Hier sollte man eine Pause einlegen und sich ein Getränk können oder eine Mahlzeit zu sich nehmen. Im Restaurant schaut man von der Terrasse auf das offene Meer hoch über den Klippen. Für mich eines der Restaurants mit dem schönsten Weitblick auf das Meer. Diesen Stopp darf man sich nicht entgehen lassen.

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Fazit: Wer den schönsten und noch authentischsten Fischerhafen auf Mallorca besuchen möchte, kommt an Cala Figuera nicht vorbei. Der Ort ist immer einen Tagesausflug wert. Will man die Fischer bei der Arbeit beobachten, sollte man am frühen Vormittag kommen. Viel Spaß in Cala Figuera.

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Route:

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“Mercado Gastronómico San Juan“ in Palma de Mallorca

Hallo von der Insel Mallorca,

Urlaubszeit ist bei vielen deutschen Urlaubern Mallorcazeit und darum fliegen viele auf diese wunderschöne Insel, um zu entspannen oder etwas Neues zu entdecken. Für die kulinarischen Freuden auf der Insel habe ich heute einen ganz besonderen Tipp.

In der Hauptstadt Palma gibt es drei größere Markthallen. Über die Größte, den Mercat de l’Olivar, hatte ich schon berichtet. Es gibt dann noch den Mercat de Santa Catalina und den schönsten Markt von allen, den “Mercado Gastronomico San Juan“. Der Markt liegt mitten in Palma, an der Hauptstraße Richtung Valldemossa (Carrer de l’Emperadriu Eugènia, 6, 07010 Palma, Illes Balears). Von der Ring Autobahn MA-20 nimmt man die Ausfahrt 5b Valldemossa Richtung Palma Zentrum. Der Straße Ctra. Valldemossa bitte folgen. Von der Altstadt Palma ist der Markt zu Fuß nicht zu erreichen oder nur für gute Stadtwanderer (s. Route zu Fuß).

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Eigentlich ist diese Markthalle mehr ein kulinarischer Hotspot, als eine Markthalle im eigentlichen Sinne. Hier kann man keine frischen Waren wie Obst oder Gemüse kaufen, sondern nur gut essen und das an vielen interessanten Ständen. Wer frische hier frische Waren erwartet, der muss in den benachbarten Eroski gehen, aber deswegen kommt man hier auch nicht her. Es wird hier für jeden Geschmack etwas geboten. Um die Mittagszeit füllt sich die Halle mit Einheimischen und die Touristendichte ist hier noch sehr gering.

Das Konzept der Markthalle ist eine Mischung aus kleinen Restaurants und Streetfood im ehemaligen Schlachthof s’Escorxador. Hier befindet sich derzeit, der kulinarische Hotspot von Palma. Es ist das Konzept eines Gourmetmarktes.

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Nicht nur das auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes ein Kinokomplex, Supermarkt und die Markthalle San Juan untergebracht ist, nein hier finden auch im Freien Veranstaltungen statt, wie z.B. gemeinschaftlicher Flamencotanz oder wechselnde Streetfood-Events. Ein wirklich gelungenes Konzept.

Das Gebäude, also die Halle in dem sich der “Mercado Gastronomico San Juan“ befindet, erinnert mich stark an die Arminiusmarkthalle in Berlin Moabit, aus der ich auch schon berichtete. Hier im Mercado Gastronomico habe ich mich umsehen und einige der angebotenen Speisen getestet.

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Es wurde von mir eine „Fideua de Pollo Teriyaki“ am Stand Fideuas für 15 € bestellt, die halbe Portion ist für 8 € zu haben. Die Fideua, abgeleitet vom valencianischen fideu für Fadennudel, ist ein Nudelgericht der valencianischen Küche. Sie ist eine Variante der Paella de Mariscos, bei der anstelle von Reis, kleine hohle Hartweizennudeln verwendet werden. Dazu gab es noch eine hausgemachte Zitronenlimonade, das Glas ist für 3 € zu erwerben.

Ich hatte hier ein gutes Gericht, was geschmacklich in Ordnung war. Aber Vorsicht mit der Portion, wenn man noch mehrere Speisen probieren möchte. Die halbe Portion reicht völlig aus und wäre meine Wahl beim nächsten Mal. Die Limonade war übrigens sehr erfrischend und nicht zu süß.

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Die Auswahl der anderen Stände ist sehr vielfältig, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Es reicht von Seafood, über Tapas bis hin zu Kroketten in 12 verschiedenen Variationen. Für den Durst wird natürlich auch gesorgt, mit guten Angeboten an Weinen, Bier und Cavas bis hin zum Champagner.

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Ich wollte hier unbedingt noch den warmen Pulpo probieren, also nach der Verdauung der riesigen Portion von Fideua, habe ich keine der wirklich gut aussehenden Austern, sondern „Pulpo Cocido“ bestellt, am Stand von Ostras & Marisco. Hier bekommt man die Portion für 11,50€. Pulpo Cocido ist für mich immer ein absolutes Muss auf den Balearen und auch auf den Kanaren. Den Pulpo bereite ich auch oft selbst frisch zu und die Zubereitung und das Rezept ist relativ einfach. Der Fischhändler Eures Vertrauens sollte aber ganz frischen Pulpo anbieten, das ist wichtig.

Der Pulpo Cocido war ein Gedicht, er war frisch, zart und sehr schmackhaft, veredelt durch eine Paprikanote. Dieses Gericht sollte man hier auf alle Fälle probieren, außer man mag keine Meeresfrüchte, aber es findet sich hier auf jeden Fall immer etwas Besonderes.

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Fazit: Wer auf Mallorca ist und der Hauptstadt Palma einen Besuch abstattet, der sollte auf keinen Fall versäumen, diese Markthalle zu besuchen. Wer gutes Essen mag, wird hier bestens bedient. Das Speisen unter Einheimischen ist hier garantiert, denn Touristen sieht man hier eher selten. Die Auswahl ist sehr vielfältig und auch außergewöhnlich gut. Das Konzept dieser Markthalle gefällt mir sehr gut. Man sieht sich in der “Mercado Gastronomico San Juan” in Palma de Mallorca.

Route mit Auto:

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Route zu Fuß vom Hafen oder der Altstadt:

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